Abgeschlossen

Lost in Face

Ein Dokumentarfilm von Valentin Riedl | 81 min | 2020 | D

 

Carlotta kann keine Gesichter erkennen, nicht einmal ihr eigenes. Für sie sind menschliche Gesichter keine Orte des Vertrauens, sondern graue Bastionen, die verängstigen und Verwirrung stiften. Wie bei 1% aller Menschen, ist bei ihr genau die Region des Gehirns blind, die eigentlich Gesichter verarbeitet. Mit seinem Film LOST IN FACE wandert der Neurowissenschaftler Valentin Riedl durch Carlottas Sphären voll anthromorpher Tiere, luzider Träume und holpriger Irrwege.

Er entblättert schrittweise ihre eigenwillige charmante Lösungen mit dene Carlotta immer wieder versucht im Strom menschlicher Konformität mitzuschwimmen, bis sie eines Tages beschließt, mit einem selbstgebauten Schiff die Welt der Menschen zu verlassen. Auf ihrer rastlosen Suche findet sie schließlich in der Kunst einen Zugang zum eigenen Gesicht und ertastet sich den Weg zurück zu ihren Mitmenschen.

 

"Als Hirnforscher und Filmkünstler schafft es Valentin, abstrakte Wissenschaft mit der Kunstform des Films zu verknüpfen und eröffnet uns damit einen Einblick in eine neue Welt."

Wim Wenders

 
 

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Team

Buch und Regie: Valentin Riedl

Regie Animation: Frédéric Schuld

Kamera: Doro Götz

Ton: Valentin Riedl

Schnitt: Ivan Morales Jr.

Verleih: Cine Global

Weltvertrieb: NEW DOCS

In Zusammenarbeit mit Filmstahl.

Entwicklung gefördert durch das Wim-Wenders-Stipendium der Film- und Medienstiftung NRW.
Produktion gefördert von: Film- und Medienstiftung NRW, BKM und FFF Bayern.

Festivals und Preise

Bergen International Film Festival: Golden Owl Award

Deutscher Dokumentarfilmpreis: Bestes Debüt

Internationales Frauenfilmfestival: Beste Bildgestaltung

Filmfestival Max Ophüls Preis: Publikumspreis "Bester Dokumentarfilm" und Preis für die beste Musik

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